Tageblog 19. August 2016

19. August 2016  in einem Laden der Modekette Aberchrombie & Fitch in München bekommt eine Kundin, die auf Grund der mangelnden Beleuchtung gestürzt ist, Schmerzensgeld zugesprochen

 

Hey, what’s going on?

So ganz eine Meldung nach meinem Geschmack. Abercrombie & Fitch geht mir auch schon immer auf die Nerven. Der Laden zu dunkel, die Bedienung zu einschläfernd, vor allem an den Kassen und dann noch dieses unsinnige Versprühen des hauseigenen Duftes bei den Umkleidekabinen. Es hat etwas von Unkrautvernichtungsmittel oder Insektenspray das auf die armen Nackten in den Umkleiden verteilt wird. Klar, so schön und stylig wie das Ambiente im Laden sind die Kunden fast alle nicht, da muss man sich das Ungeziefer vom Leib halten. Auch trägt die gedämpfte Lichtstimmung dazu bei, dass man der Realität von unattraktiven Kunden und überhöhten Preisen nicht so gnadenlos ausgeliefert ist.
Wenn jetzt eine Kundin dafür Schmerzensgeld bekommt, weil sie in den abgedunkelen Räumen hingefallen ist, finde ich das großartig. Für Menschenverachtung kann man noch kein Schmerzensgeld verlangen, da ist das ja mal ein Anfang.

Hey, what’s going on?

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