Tageblog 27. Februar 2017

27. Februar Welttag der Eisbären

 

Tobi liest auf der Verpackung E i s b är – E i s. „Oma, was ist denn eigentlich ein Eisbär? Ist das ein Bär? Wo lebt der denn? Ist der aus Eis?“ „Ach, der Eisbär, Tobi, den gibt es nicht mehr. Als ich jung war, gab es noch ca. 25.000 Exemplare. Das war ein Bär, der am Nordpol lebte. Da gab es nur Eis und Schnee und es war sehr kalt. Deswegen hieß er Eisbär. Er war groß und hatte ein weißes Fell. Das Klima auf der Erde hat sich aber massiv verändert, sodass es am Nordpol so warm geworden ist, das das Eis geschmolzen ist. Das Packeis war aber sein Jagdrevier. So verschwand für ihn seine Möglichkeit sich seine Nahrung in ausreichendem Maße zu beschaffen. Die 10 Zentimeter dicke Fettschicht, die er sich anfuttern musste um nicht zu frieren, kam nicht mehr zustande. So sind viele Eisbären erfroren. Außerdem hat sich auch Gift in ihrem Körper abgelagert, mit dem ihre Beute verseucht war. Sie dienten auch den Inuit als Existenzgrundlage, sodass sie von ihnen gejagt werden durften. Aber das war wohl das kleinste Problem.“ Tobi schleckt an seinem Eis. Bei Oma war es auch zu warm und das Eis schmolz. Es tropfte auf seine Finger. Oma hatte zum Glück immer genügend Nahrungsmittel zur Verfügung, wie er an ihrem Körperumfang beruhigt ablesen konnte. Erfrieren würde sie nicht.

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