Tageblog 6. April 2017

6. April 2016 – Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig erlaubt erstmalig einem schwerkranken Mann den Cannabis-Anbau zu Hause.

Heimelig

„Boah, echt geil dein Job. Braucht ihr nicht noch einen Zivi?“ Stefan ist echt neidisch. Konstantin kümmert sich um einen Schwerkranken, der bis jetzt immer Cannabis auf Rezept in der Apotheke bekommen hat. Jetzt darf er es sogar selbst zu Hause anbauen. Konstantin hilft ihm natürlich beim Anbau und bestimmt auch später bei der Ernte. Wie geil ist das denn! Er raucht nämlich auch ganz gerne mal einen Joint, aber die ganze Heimlichtuerei geht ihm tierisch auf die Nerven. Er hatte auch einmal eine kleine Plantage bei seiner Oma auf dem Dachboden. Das war cool, aber leider ist Oma plötzlich an einem Herzinfarkt gestorben. Da hat sein Vater als ihr einziger Sohn das Häuschen in einer Blitzaktion ausgeräumt und verkauft. Dabei hat er die Cannabiszucht vernichtet und irgendwas von „meine Mutter hatte schon immer einen Knall“ gemurmelt. Das hat sein Vater gar nicht geschnallt, dass das Stefans Plantage war. Und er hat noch mal eine ganz andere Sicht auf seine Oma bekommen. Er dachte immer, die hat davon nichts mitgekriegt, aber seitdem ist er sich nicht so sicher. R.I.P. Oma.
Konstantin grinst „Klar, kannst du mal mitkommen. Ich muss ja auch Urlaub nehmen, da ist ganz gut, wenn ich jemanden eingearbeitet habe.“

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