Tageblog 18. Mai 2017

18. Mai 1957     Eröffnung der Kölner Oper des Kölner Architekten Wilhelm Riphahn durch den früheren Kölner Oberbürgermeister und damaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer

Soviel Köln.

Die Kölnische Rundschau veröffentlicht am 18. Mai 1957 eine Sonderbeilage, darin heißt es: „Lassen wir die gotische Ruine von Sankt Columba im Rücken, so erhebt sich vor uns mit bestürzender Plötzlichkeit inmitten eines vom Krieg fast ausgehöhlten Altstadtviertels das neue Kölner Theater für Oper und Schauspiel.“
„Lassen wir das Diözesanmuseum Kolumba des Architekten Peter Zumthor im Rücken, so erhebt sich vor uns mit bestürzender Kontinuität, eine städtische Großbaustelle, die sowohl im Etat als auch im Herstellungszeitraum maßlos überzogen wird“. Ein Trauerspiel, nicht nur in Köln.
So lässt sich doch um so verständlicher der Druckfehler erklären, der der Kölner Oper vor zwei Tagen unterlaufen ist. Sie verwechselt Mozarts „Figaro“ mit Beethovens „Fidelio“ und macht Mozarts „Fidelio“ daraus. Unter dem Hashtag
#faildelio „lustige Tippfehler auf Opern- und Konzertplakaten“
(Quelle: http://www.ksta.de/26910848 ©2017) sammelt sie jetzt Beiträge und lenkt somit von ihrem 60 jährigen Bestehen ab. Ist ja auch gerade kein Grund zu feiern.