Tageblog 25. Mai 2017

25. Mai Handtuchtag

 

Sie breitete ihre Decke aus, legte Sonnenmilch, Lektüre, Handtuch und Handy bereit und trank genussvoll einen Schluck Café-frappé, den sie sich daheim noch schnell gemacht hatte.
(Die Marathonfrau – Ute Kreische, Gitte Iffland)

Ich war poetisiert wie ein Handtuch, was wahrscheinlich schade war.
(Die Unterwerfung – Michel Houellebecq)

Heimlich hatte er noch für den Unterricht am Donnerstag seine Tasche mit dem Nötigsten gepackt –  Schlafanzug, Zahnbürste und Zahnpasta, Rasierzeug, Handtuch, einen Notizblock und die aktuelle Lektüre für den Englisch Unterricht: Shakespeares Julius Cäsar.
(Tödlich war die Maiennacht. Mönchengladbach Krimi – Reiner Welters)

Der Eifer, mit dem er sich daran gemacht hatte, das Haus zu beherrschen (er kannte selbst die kleinsten Details, wie das Bidet in einem der Bäder im zweiten Stock, dessen Design es einem unmöglich machte, es anders zu nutzen als in seiner spezifischen Funktion, wie zum Beispiel sich auf den Rand zu setzen und sich die Füße mit einem Handtuch abzutrocknen, denn dann konnte man sich nicht mehr halten, man glitt unweigerlich hinein, so als wollte das Bidet einen verschlucken) richtete er jetzt auf sein Inneres, wo die Offenbarungen des Buches wie Brausetabletten aufsprudelten.
(Stille Wut – Sergio Bizzo)

Seit die Spülmaschine kaputt war, griff sie nach dem Handtuch um das Geschirr abzutrocknen.
(Aus dem Leben einer Handtuchfrau – Heilige Ursula)