Tageblog 12. April 2017

12. April 2017  BVB – AS Monaco   neu angesetzter Spieltermin, nachdem einen Tag vorher ein Anschlag auf den Teambus der Dortmunder Fußballmannschaft verübt worden war

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Art 1

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. […].

Wenn schon nicht die staatliche Gewalt sich hier in der Lage sah, Schutz zu gewähren, hätte der gesunde Menschenverstand beim BVB der unwürdigen Situation einen Riegel vorschieben können. Fifa (ist in den letzten Jahren sowieso nicht positiv aufgefallen)/ Uefa hin oder her. Mit welchem Recht hat man sich über die erhoben, die es betrifft?
„Wenn ich dann am nächsten Tag von irgendeinem Sprecher der Uefa oder Fifa eine Aussage höre, das Spiel wäre abgesagt worden, wenn jemand ums Leben gekommen wäre. Also, das ist doch die größte Frechheit die es gibt“(Bürki in der S.Z. vom 16.April 2017).
Das kennt man aus städtepolitischen Argumentationen. Der Zebrastreifen kommt erst, wenn jemand überfahren wurde.
Ich muss und will kein Fußballspiel mit traumatisierten Spielern sehen.

 

 

12. April 2016 – dpa meldet: Mit eigenen Hinweiszetteln in Kondom-Packungen will ein Berliner Apotheker seine Kunden zum Nachdenken über Verhütung anregen. „Kinder sind etwas sehr Positives“, sagte Andreas Kersten der Deutschen Presse-Agentur. Auf den Zetteln heißt es etwa: „Setzen Sie sich ein für eine grundsätzliche Offenheit und Bereitschaft, Kinder zu bekommen“.

Stammkunde

Herr Müller kauft schon seit 27 Jahren Kondome in seiner Apotheke. Regelmäßig ersteht er eine Vorratspackung. Die Auswahl hat sich die letzten Jahre stark erweitert, sodass Herr Müller dankbar ist über die Hinweise seines Apothekers. Er berät ihn in Bezug auf Aussehen, Farbe und Geschmack der verschiedenen Produkte. Endscheidend ist letztendlich wie es Frau Müller gefällt, davon hängt natürlich alles ab. Ungewöhnlich ist es schon, denn verheiratete Paare ohne Kinderwunsch verhüten in den allermeisten Fällen über die Frau. Darauf angesprochen, gab Herr Müller seinem Apotheker die Auskunft, dass Frau Müller sich nicht mit Hormonen belasten wolle und auch die Spirale zu viele unangenehme Nebenwirkungen aufweise.
Heute steht Herr Müller vollkommen echaufiert vor seinem Apotheker und knallt ihm eine Kondom Packung auf den Tresen. „Was haben Sie sich den dabei gedacht? Sie Schlaumeier! Bis ins Schlafzimmer verfolgen Sie uns mit ihrer Meinung, die mich wirklich nicht interessiert. Zumindest nicht, wenn ich beim Liebesspiel mit meiner Partnerin bin. Wissen Sie was da passiert ist? Ihr selbstgeschriebener, sicherlich gut gemeinter Rat an die Menschheit, das Kinderkriegen nicht zu vergessen, hat bei meiner Frau einen Heulkrampf ausgelöst. Da war an Liebe machen nicht mehr zu denken. Meine Frau kann keine Kinder bekommen und wir verhüten nicht aus Angst vor Kindern, sondern weil bei mir eine Aids Infektion vorliegt, Sie Spasti. Darum bevorzuge ich auch Kondome mit Gütesiegel aus der Apotheke. Die kaufe ich aber ab sofort bei ihrer Konkurrenz, einen schönen Tag noch.“

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